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Presse2010 26.07.2010: Jannick Gnoth steigt aufSTEINFURT In der Vorwoche hatte Jannick Gnoth beim Radrennen in Geldern Rang neun geholt. Es wäre seine fünfte Platzierung der Saison und damit der Aufstieg in die A-Klasse gewesen. Problem: Das Rennen war wegen starken Regens vorzeitig abgebrochen worden, die Wertung steht weiterhin auf der Kippe. „Wir wissen bis heute nicht, ob Jannicks Platzierung zählt“, so Daniel Mester, Sprecher des Rolinck-Teams. Seit diesem Wochenende kann Gnoth die Sache aber ziemlich wurscht sein. Denn am Samstag belegte er bei „Rund um die Uni“ in Wuppertal einen lupenreinen vierten Platz. Der Aufstieg ist also unter Dach und Fach. Mehr als verdient Und den hat sich Gnoth mehr als verdient. „Er hat einen Riesensprung nach vorne gemacht“, lobt Mester. Zudem sammelte Gnoth die Platzierungen nicht etwa durch achte oder neunte Ränge in B/C-Rennen, sondern durch vordere Plätze in A/B-Rennen. Auch Wuppertal war kein Zuckerschlecken. „Sauschwer“ und „total bergig“ beschreibt Mester das 103,5 Kilometer (45 Runden) lange Rennen. Auf der einen Seite klettern die Fahrer hoch (Steigung bis zehn Prozent), auf der anderen rasen sie halsbrecherisch herunter. Hauchdünn Der Ex-Rolinck-Fahrer Adrian Hense setzte sich früh ab. Später schlossen zehn Mann zu ihm auf, einer von ihnen war Gnoth. Kontinuierlich baute die Gruppe ihren Vorsprung aus. Drei Runden vor Schluss sprinteten zwei Kontrahenten davon und machten den Sieg unter sich aus. Im Spurt der Verfolger wurde Gnoth hauchdünn geschlagen Zweiter, also insgesamt Vierter. Von Marius Holthaus zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 26.07.2010: Jannick Gnoth als A-Fahrer im RennenWuppertal/Burgsteinfurt - Geschafft! Jannick Gnoth ist A-Fahrer. Eine Platzierung benötigte der Stemmerter vom Team Rolinck noch, die hat er sich jetzt in Wuppertal gesichert. Und das nicht bei irgendeinem Feld-, Wald- und Wiesenrennen, sondern bei einer Veranstaltung über 103 Kilometer (45 Runden) mit Konkurrenz aus der Klasse KT-A/B. Beim Wuppertaler Uni-Rennen auf einem 2,3 Kilometer langen Rundkurs, der auf der einen Seite der Uni rauf und auf der anderen runter ging, waren mit Stefano Palu, Jannick Gnoth, Julian Woltering, Janik Buchmüller und Frederik Vollmerg fünf Steinfurter am Start. „Die Steigung betrug in der Spitze um die zehn Prozent“, kennt Teamsprecher Daniel Mester den Kurs auf Endspurt gut und weiß, dass der nicht von Pappe ist. Ein alter Bekannter der Stemmerter, Adrian Hense, der vormals für Rolinck fuhr, setzte sich nach zehn Runden ab und fuhr dem Feld davon. Weitere zehn Runden später versuchte es auch Gnoth, wurde aber schnell wieder eingeholt. Zwei Runden später wollte es Gnoth noch einmal wissen und attackierte erneut. Diesmal kam er weg, allerdings folgten ihm sieben weitere Fahrer. Kurze Zeit später sprangen noch drei aus dem Feld heran, so dass die Gruppe, die Hense schließlich einholte, auf zwölf Ausreißer angewachsen war. Die Gruppe harmonierte zunächst gut und fuhr einen Vorsprung von einer Minute heraus, berichtete Mester. Drei Runden vor dem Finale konnten sich allerdings Michael Schweizer vom Team Nutrixxion und Matthias Bertling (Team Kuota) absetzen und den Rest der Ausreißer auf 40 Sekunden distanzieren. Schweizer gewann, Bertling wurde Zweiter. Im Sprint der Verfolger ließ sich Jannick Gnoth nur von einem Fahrer überholen und wurde damit insgesamt Zweiter. Seine fünfte Platzierung in diesem Jahr, womit er den Aufstieg in die Hauptklasse der Amateure geschafft hat. Der Rest der Steinfurter Fahrer leistete im Feld wertvolle Bremsarbeit und kam mit dem Hauptfeld eine Minute später ins Ziel. VON GÜNTER SABOROWSKI, STEINFURT zum Artikel Quelle: Westfälische Nachrichten 05.07.2010: Erst gestürzt und dann noch beschimpftSTEINFURT Nicht nur, dass Stefano Palu am Freitag einen schweren Sturz erlitt. Nein, im Krankenhaus musste er sich obendrein noch vom Arzt beschimpfen lassen. Der Startschuss zum Stadtlohner Nachtuhlen-Rennen fiel um 22.30 Uhr. Bei dem Kriterium über 70 Runden (84 Kilometer) ging auch Palu vom Team Rolinck auf Punktejagd. Aber nicht lange. Er stürzte schwer, der Helm brach, das Trikot zerriss. Gegen Mitternacht traf Palu im Ahauser Krankenhaus an. Der zuständige Arzt traute seinen Augen nicht. „Wie können Sie um diese Zeit mit Ihrem Rennrad durch die Gegend fahren“, fauchte er Palu an. Von der Sportveranstaltung in Stadtlohn wusste der Mediziner nichts. Nur mit Mühe konnten ihm Palu und Ludger Mester (RSV-Vorsitzender) die Sachlage verklickern. Währenddessen belegten Patrick Naber den 14. und Jannick Gnoth den 15. Platz. Talent blitzt auf › Am Sonntag verteilten sich die Rolinck-Mannen auf mehrere Rennen. Beim KT A/B-Rennen „Rund um die Welle“ in Recklinghausen (40 Runden/72 Kilometer) setzten sich drei Mann ab. In der siebenköpfigen Verfolgergruppe ließ Phillip Kortner sein Talent aufblitzen und ergatterte den neunten Rang. › Auch "Rund um Schwerte" war ein KT A/B (70 Runden/63 Kilometer). „Eigentlich wollten wir für Janik Buchmüller fahren. Er kommt aus Schwerte, für ihn war es ein Heimrennen“, erklärt Rolincks Team-Sprecher Daniel Mester. „Aber wie so oft kam es anders.“ Zehn Runden vor Schluss machten sich zwölf Mann auf und davon. Team Rolinck war in der Führungsgruppe mit gleich zwei Mann (Joscha Blum und Michael Brehe) bestens vertreten. Deswegen nennt Mester die Ränge neun und zehn „eher enttäuschend. Immerhin haben beide aber eine Platzierung geschafft.“ › Sogar bis aufs Treppchen schaffte es Patrick Naber beim B/C-Rennen in Leverkusen (65 Runden/65 Kilometer). Als Teil einer 16-köpfigen Ausreißergruppe holte er Platz drei. "Sind auf einem guten Weg" Naber war als C-Fahrer in das Jahr gestartet und mit einem Sieg zu Beginn der Saison in die B-Klasse aufgestiegen. Dort hat er nun bereits seine dritte Platzierung geholt. Zwei noch, und Naber ist A-Fahrer. Mester: „Wir sind auf einem guten Weg unser Ziel, dass alle unsere Fahrer in die A-Klasse kommen, zu erreichen." Von Marius Holthaus zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 28.06.2010: Philipp Bartsch ist punktlos glücklichSTEINFURT Keinen einzigen Punkt gesammelt und trotzdem Sechster geworden – dieses Kunststück gelang Philipp Bartsch am Samstag bei „Rund um die Marktallee“ in Hiltrup. Dagegen holte sein Team-Rolinck-Kollege Julian Woltering fünf Zähler, wurde aber nur Achter. Nur dabei statt mittendrin Das Kriterium in Münsters Stadtteil ging über 66 Runden (64,7 Kilometer). Bei der zweiten Wertung zu Beginn des Rennens erspurtete Woltering den ersten Platz und damit fünf Zähler. Kurz darauf setzten sich sechs Mann, darunter Bartsch, vom Feld ab. Kontinuierlich bauten sie ihren Vorsprung aus. Bei den noch folgenden Wertungen machten sie die Punkte unter sich aus. Bartsch hielt sich bei den Sprints aber zurück. Er war damit zufrieden, überhaupt mithalten zu können. Führungsarbeit zu leisten, dafür reichte die Kraft nicht. Ehrensache also, dass er sich bei der Punktevergabe nicht einmischte. Blütenweiß Obwohl sein Punktekonto blütenweiß blieb, wurde er Sechster. Denn kurz vor Schluss überrundeten die Ausreißer das Feld. Eine Überrundung zählt mehr als jeder Punkt. "Die Jungs haben Spaß" Teamsprecher Daniel Mester freut sich: „Zur Zeit gibt es keine Führungsgruppe, in der wir nicht dabei sind.“ Fast jeder aus der Mannschaft sei mal vorne dabei. Entsprechend sei die Stimmung bestens. „Die Jungs haben Spaß, sie werden auch taktisch immer besser.“ Mester wünscht sich nur noch mehr Podestplätze. Von Marius Holthaus zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 06.06.2010: Jan Puyvelde siegt hauchdünnBURGSTEINFURT Wieder hat es mit einem Heimsieg im Abendrennen nicht geklappt. Kam im vergangenen Jahr Matthias Bäumer für das Team Rolinck noch auf den 3. Platz, reichte es beim Jubiläums-Rennen nicht fürs Podest. Joscha Blum erreichte beim 25. Steinfurter Abendrennen am Samstag kurz vor 22 Uhr den 5. Platz und war damit bester Stemmerter. Jan Puyvelde vom Drössiger PZ Racing Team Hürtgenwald siegte hauchdünn mit einem Punkt Vorsprung vor Henrik Albinus (SC Wiedenbrück, 17 Punkte) und Christoph Haxsen (team swb, 9 Punkte). Titelverteidiger Boris Fastring (team swb) hatte mit der Entscheidung nichts zu tun. Einen Punkt konnte er für sich verbuchen und kam damit auf einen 13. Platz. Vor ihm platzierte sich noch Lokalmatador Julian Woltering (2 Punkte), der damit Zweitbester vom Team Rolinck wurde. Jede Menge Zuschauer Der Wettergott hatte für das Jubiläum ein Einsehen. Keine Wolken, Sonne pur und 25 Grad im Schatten. Die ausgezeichneten äußeren Bedingungen lockten jede Menge Zuschauer in die historische Altstadt, darunter nicht nur Radsportkenner. Sie alle feuerten die insgesamt 200 Radrennfahrer in den drei unterschiedlichen Rennen lauthals an. Im Eliterennen, bei dem erstmals in seiner Amtszeit Bürgermeister Andreas Hoge den Startschuss abfeuerte, setzten sich schon früh fünf Fahrer ab. Nach 20 von 75 Runden raste die Gruppe mit Joscha Blum dem Feld der über 100 Fahrer davon. Als nach zwei Dritteln des Rennens die Spitzengruppe das Peloton einholte, standen die ersten fünf Platzierungen fest. Nur die Reihenfolge hätte sich noch ändern können. Dank ans Team Ein weiblicher Radsportfan aus Gronau war von den Leistungen der einheimischen Fahrer so angetan, dass sie eine Armbanduhr für den besten Steinfurter Fahrer auslobte. „Dass ich am Ende noch gewonnen habe, habe ich meinen Teamkameraden zu verdanken. Jungs, ihr habt einen guten Job gemacht“, rief Sieger Jan Puyvelde seiner Mannschaft zu. „Ich weiß gar nicht, wie ich es geschafft habe, in die Spitzengruppe zu kommen. Plötzlich fand ich mich dort wieder“, sagte Joscha Blum (22) nach dem Rennen. Er sei mit dem fünften Platz sehr zufrieden. „Ich war doch nach der Überrundung ziemlich platt. Mehr war nicht drin.“ Von Matthias Lehmkuhl zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 26.05.2010: Die Trauben hängen für Palu zu hochSTEINFURT Massagen für die Fahrer, Mechaniker für die Räder: Es war schon eine andere Welt, in die Stefano Palu eintauchte. Wegen starker Leistungen war Palu (Team Rolinck) in die NRW-Auswahlmannschaft eingeladen worden. Die startete vorige Woche bei der Olympias Tour in den Niederlanden. Von Montag bis Samstag standen sieben harte Etappen an. Zu hart für Palu, am Donnerstag stieg er aus. "Es war trotzdem eine super Erfahrung. Hat Spaß gemacht", meinte Palu. Dass die Trauben für ihn zu hoch hingen, merkte er bereits beim Prolog. Bei dem kurzen Aufgalopp verlor er satte drei Minuten auf einen 19-jährigen US-Amerikaner, der für "Radio Shack", dem Team von Radsport-Ikone Lance Armstrong in die Pedale trat. Das Supertalent sauste beim Prolog mit einem 51er km/h-Schnitt auf und davon und holte später auch den Gesamtsieg. Einige Wettbewerbe am Pfingstwochenende waren da schon eher die Kragenweite des Rolinck-Teams. Das Gütersloher Abendrennen (60 Runden/60 Kilometer) am Freitag war zwar stark besetzt, doch Michael Brehe hielt bestens mit. Mit 14 weiteren Radlern setzte er sich vom Feld ab und wurde Neunter. Es war die erste Platzierung für den A-Fahrer, der damit endgültig das verkorkste Frühjahr (Krankheit, Verletzung) hinter sich gelassen hat. "Pünktlich in Schwung" Das Kriterium am Samstag in Steinhagen endete nach 30 Runden (65 Kilometer) mit einem Massenspurt. Für Steinfurts Mannschaft holte Frederik Volmerg den neunten Rang. Auch er ist A-Fahrer, auch für ihn ist es die erste Saison-Platzierung. "Unsere Sprinter kommen pünktlich zum Steinfurter Abendrennen am 5. Juni in Schwung", freut sich Teamsprecher Daniel Mester. Grund zur Freude bot beinahe auch das extrem stark besetzte KT A/B-Rennen am Sonntag in Oberhausen. Hier bekommen die B-Fahrer anderthalb Minuten Vorsprung auf die A-Fahrer. Die Rolinck-Jungs Jannick Gnoth und Julian Woltering versuchten den Vorsprung ins Ziel zu bringen, indem sie vorne das Tempo hoch hielten. Doch eingangs der letzten Runde wurden sie von den Cracks gestellt. Bester Rolinck-Vertreter war Janik Buchmüller (29.). zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 17.05.2010: Palus Leistungen fallen aufSTEINFURT Gute Leistungen sprechen sich in der Radsport-Szene herum. Stefano Palu, der in der bisherigen Saison einen starken Eindruck hinterließ, hat das jetzt erfahren. Der Team-Rolinck-Mann erhielt das Angebot, bei der Olympias Tour als Gastfahrer für die NRW-Auswahlmannschaft in die Pedalen zu treten. Nach kurzem Zögern sagte Palu zu. Er hatte sich Bedenkzeit erbeten, da das Niveau bei der Olympias Tour extrem hoch ist. Von Montag (17. Mai) bis Samstag führt sie von Nord- nach Südholland. "An sechs Tagen warten sieben lange, harte Etappen auf die Fahrer", weiß Rolincks Teamsprecher Daniel Mester. "Dass sie Stefano eingeladen haben, ist eine Honorierung seiner Leistungen." Insgesamt 843 Kilometer liegen vor dem Starterfeld, in dem neben Amateuren auch Profis fahren. Darunter "Radio Shack", das neue Team des Tour-de-France-Seriensiegers Lance Armstrong, der selbst aber nicht dabei ist. Harmonie An diesem Wochenende war Palu noch fürs Rolinck-Team im Einsatz. Beim A/B-Rennen "Rund um den Kreuzberg" in Krefeld (45 Runden/72 Kilometer) war er Teil einer elfköpfigen Ausreißergruppe. Die harmonierte blendend und machte den Sieg im Spurt unter sich aus. Palu wurde Fünfter. Teamkollege Janik Buchmüller gewann den Sprint des Feldes und heimste Rang zwölf ein. Dahinter kamen Jannick Gnoth (17.) und Julian Woltering (20.) ins Ziel. Mit einem Massenspurt endete am Sonntag das A/B-Rennen in Kreuztal bei Krombach. Nach 70 Runden (70 Kilometer) holte Patrick Naber als Sechster eine Platzierung, an der Michael Brehe (12.) knapp vorbei rauschte. zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 10.05.2010: Die Reichen, Schönen und SchnellenSTEINFURT In Düsseldorf sind die Reichen und Schönen zu Hause. Sagt man jedenfalls. Die dortige Königsallee zählt zu den führenden Luxuseinkaufsstraßen Europas. Da wundert es nicht, dass beim A/B-Radrennen "Rund um die Kö" am Sonntag richtig gute Fahrer antraten. Denn: "Bei dem Rennen gibt's ordentlich Kohle zu gewinnen", erklärt Daniel Mester, Sprecher des Rolinck-Teams. Die Steinfurter Rad-Mannschaft war in Düsseldorf durch Stefano Palu, Joscha Blum, Phillip Kortner, Janik Buchmüller Frederik Volmerg und Philipp Bartsch vertreten. "Lieber vorne sterben als hinten nichts erben" 80 Runden (88 Kilometer) lagen vor dem Feld. Als sich eine Zehn-Mann-Gruppe löste, war Blum mit dabei. Die Ausreißer überrundeten das Feld, das daher einige Runden vor Schluss aus dem Rennen genommen wurde. Blum versuchte, seine starken Konkurrenten zu überraschend und griff in der Endphase an. Es reichte nicht, der Rolinck-Mann wurde eingeholt, überholt und wurde Zehnter. Mester zieht dennoch den Hut vor Blums Mut: "Lieber vorne sterben als hinten nichts erben. Irgendwann klappen solche Angriffe mal." Immerhin schaffte Blum seine erste Platzierung, Buchmüller holte den 19. Platz. Beim Harzer Bergpreis traten am Samstag B/C-Fahrer über 106 Kilometer in die Pedale. Wie der Name des Rennens schon verrät, warten kräfteraubende hügelige Abschnitte auf die Teilnehmer. 180 Mann begaben sich auf die Fernfahrt, darunter Jannick Gnoth und Julian Woltering. Auf sich allein gestellt keine Chance Am dritten Berg (15 Prozent Steigung) schafften es 15 Mann, sich vom Feld abzusetzen. Gnoth und Woltering verpassten den Anschluss, waren aber Teil einer 30-köpfigen Verfolger-Gruppe. Zehn Kilometer vorm Ziel startete Gnoth noch einen Versuch, ganz nach vorne zu kommen. Auf sich allein gestellt hatte er jedoch keine Chance. Auf den letzten Metern demonstrierten die beiden Steinfurter aber ihre Stärke: Im Spurt der Verfolger holte Gnoth mit Rang zehn seine zweite Platzierung, Woltering landete direkt hinter ihm. zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 03.05.2010: Ein echtes MännerrennenSTEINFURT Ein hammerhartes Rennen nahm am Sonntag das Rolinck-Team in Angriff. Bei den NRW Landesmeisterschaften in Attendorn (Sauerland) war schon allein die Zielankunft ein Erfolg. Pro Runde mussten die Fahrer 100 Höhenmeter überwinden. Also hatten sowohl die U 23-Konkurrenz (20 Runden/118 Kilometer) als auch die Elite-Fahrer (23 Runden/130 Kilometer) jeweils mindestens 2000 Höhenmeter vor sich. Hinzu gesellten sich rasante Abfahrten, die der Regen noch eine Spur gefährlicher machte. "Ein echtes Männerrennen", fasst es Daniel Mester, Sprecher des Rolinck-Teams, zusammen. Die meisten Jungs seiner jungen Truppe dürfen noch in der U 23 antreten. Doch nur Joscha Blum setzte sich hier gut in Szene. "Da hatte ich mir mehr erhofft", gibt Mester zu. "Die anderen Fahrer von uns haben gepennt." Kleckerweise Vorne hatten sich früh sechs Mann abgesetzt. Dahinter gehörte Blum einer 15-köpfigen Verfolgergruppe an. Am Ende des aufreibenden Rennens trudelten die Fahrer kleckerweise im Ziel ein. Blum, von Krämpfen geplagt, belegte den 19. Rang. Von 90 Teilnehmern kamen grad mal 30 durch. Beim Eliterennen sahen von 130 Startern nicht mal 30 den Zielstrich. Da war die Ausbeute der einzigen Rolinck-Vertreter Stefano Palu (17.) und Patrick Naber (22.) aller Ehren wert. Mit ganz vorne, wo der Sieger einsame Bahnen zog, hatten die Steinfurter nichts zu tun. Massenspurt Bereits am Samstag trat ein Großteil des Rolinck-Teams beim B/C-Rennen in Neuss in die Pedale. Trotz einiger Versuche konnte sich auf den 78 Runden (70 Kilometer) niemand absetzen. So lief es auf einen Massenspurt hinaus, bei dem sich Jannick Gnoth den siebten und Julian Woltering den neunten Rang holte. Für beide war es die erste Platzierung der Saison. Auch Guido Helmer ergatterte einmal mehr einen Platz unter den besten Zehn. Beim Seniorenrennen in Herford (42 Kilometer) setzten sich bereits in der ersten von 30 Runden acht Mann ab. Einer von ihnen war Helmer. Die Gruppe lief gut und ließ dem Hauptfeld keine Chance. Für Rolincks Oldie war gegen die vielen starken Sprinter aber kein Kraut gewachsen. Helmer wurde Sechster. zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 27.04.2010: Der Star auf meinem TandemSTEINFURT Verena Bentele (28) ist in aller Munde. Mit fünf Goldmedaillen im Biathlon und Langlauf avancierte die Münchnerin zum Star der Paralympics in Vancouver. Die Erfolge hat auch Annika Grüber in Altenberge genau verfolgt. In diesem Jahr wird sie mit der blinden Verena Bentele im Behinderten-Radsport angreifen. Gemeinsam fahren sie dann für den RSV Friedenau Steinfurt. Ihr Ziel sind die Paralympics 2012 in London (wir berichteten). Im Interview beschreibt Annika Grüber, wie sie über Verena Benteles Popularität denkt. Frau Grüber, als Ihnen im vergangenen Oktober Verena Bentele als Tandemfahrerin vermittelt wurde, hörten Sie diesen Namen zum ersten Mal. Jetzt ist Verena Bentele berühmt. Annika Grüber (32): Und sie war es ja eigentlich auch vorher schon. Als ich einigen Leuten erzählt habe, dass ich mit Verena Bentele ein Tandem bilden werde, kannten viele ihren Namen bereits. Sie ist ja schon lange eine erfolgreiche Winter-Paralympionikin und immer wieder bei Sportlerehrungen im Fernsehen aufgetaucht. Ihren Namen hätte ich also vorher auch mal hören können, wenn ich etwas aufmerksamer gewesen wäre. Was dachten Sie, als Verena Bentele während der Paralympics in Vancouver mit ihren fünf Goldmedaillen in sämtlichen Nachrichtensendungen aufgetaucht ist? Grüber: Ich habe natürlich die Paralympics diesmal intensiver verfolgt als sonst. Auch deshalb, weil mehr übertragen wurde. Als ich Verena das erste Mal in der Tagesschau gesehen habe, dachte ich: Wahnsinn! Standen Sie während der Spiele in Kontakt? Grüber: Ich habe ihr regelmäßig über SMS und E-Mails viel Glück gewünscht bzw. nach den einzelnen Wettkämpfen gratuliert. Derzeit tingelt Verena Bentele durch etliche Talkshows. Kürzlich hat sie bei Reinhold Beckmann geplaudert. Schauen Sie immer zu? Grüber: Nicht immer, weil ich nicht von allen ihren TV-Auftritten wusste. Dass Sie bei Beckmann eingeladen ist, hat sie mir erzählt, weil wir zufällig kurz vorher telefoniert hatten. Das habe ich mir dann natürlich angesehen. Franz Beckenbauer und Maria Riesch waren am selben Tag auch für die Sendung vorgesehen. Beide konnten aber wegen der Vulkan-Asche nicht einfliegen. Es ist schon toll, wenn man Verenas Auftritte so verfolgt. Es macht mich auch etwas stolz. Viele sprechen mich darauf an. Wie geht Verena Bentele Ihrer Meinung nach mit dem Rummel um? Grüber: Bei Beckmann war sie genau so authentisch, wie ich sie bei unserem Treffen Anfang Dezember in München kennen gelernt habe. Ich finde sie unheimlich schlagfertig. Bei einem Interview in Vancouver meinte ein Reporter, sie könne ihre fünf Goldmedaillen ja leider nicht sehen. Sie hat geantwortet: "Wenn ich sie sehen könnte, hätte ich sie nicht gewonnen." Sie hat überhaupt keine Starallüren, gibt sich so, wie sie ist. Sie wollen bald zusammen auf dem Tandem trainieren. Wann kommt Verena Bentele zu Ihnen nach Altenberge? Grüber: Ursprünglich wollte sie schon im April hierher reisen. Dann kam aber der Medienrummel dazwischen. Außerdem wird sie Anfang Mai am Knie operiert. Ende Mai ist sie dann wohl hier. Sie wird bei Ihnen wohnen. Rechnen Sie mit Autogrammjägern an der Haustür? Grüber (lacht): Kommt drauf an, wie publik das Ganze wird. Nein, ich denke nicht, dass Autogrammjäger bei uns klingeln werden. Werden Sie sich denn ein Autogramm geben lassen? Grüber: Ich hab schon eins. Als ich im Dezember bei Verena war, musste sie grad Autogrammkarten unterschreiben. Bei der Frage, wo auf den Karten sie ihre Unterschrift platzieren sollte, habe ich sie beratschlagt. Und als Gegenleistung für meine Dienste gleich ein Autogramm eingesammelt (lacht). zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 26.04.2010: Triumph und Pech beim Team RolinckSTEINFURT Das Zwischenfazit von Daniel Mester fällt nach den ersten Saisonrennen zwiespältig aus. Einerseits sagt der Sprecher des Rolinck-Teams: "Ich bin immer noch der Meinung, dass wir etwas viel Pech haben." Dafür gab es an diesem Wochenende erneut einen Beweis. Andererseits kann Mester feststellen: "Wir sind auf einem guten Weg." Auch das zeigte ihm dieses Wochenende. Denn am Sonntag fuhr Patrick Naber Rolincks zweiten Saisonsieg ein. Helmer hilft Gemeinsam mit Guido Helmer startete er beim C-Klasse-Rennen in Hamm (50 Runden/70 Kilometer). Naber war Teil einer dreiköpfigen Spitzengruppe. Etwa zur Mitte des Rennens nahmen sechs Fahrer die Verfolgung auf. Auch Guido Helmer half hier mit, die Spitzengruppe einzuholen, was eigentlich ein Unding ist, weil sein Teamkollege Naber ja ganz vorne mitmischte. "Guido hat nicht gewusst, dass Patrick in der Ausreißergruppe war", erklärt Mester. Helmer machte seinen Fauxpas wieder gut. Nachdem die Verfolger die Führenden eingeholt hatten, hielt er vorne das Tempo hoch, so dass weitere Ausreißversuche nicht möglich waren. Dadurch lief es auf einen Zielspurt hinaus. Naber entschied ihn für sich und steigt in die B-Klasse auf. "Patrick hatte schon vor der Saison gesagt, dass er nicht lange C-Fahrer sein wird. Er hat seinen Worten Taten folgen lassen", lobt Mester. Helmer wurde Siebter. Material lässt Palu erneut im Stich Tags zuvor hatte Stefano Palu beim A/B-Rennen in Mettmann seine erste Platzierung geschafft. Das Podium wäre möglich gewesen, doch wie schon bei Rund um Steinfurt (Plattfuß) ließ ihn sein Material im Stich. Nach zehn von 60 Runden griff Palu in Mettmann an. Es bildete sich eine Zwölf-Mann-Gruppe mit starken Fahrern. Sie harmonierten bestens, der Vorsprung aufs Feld wuchs. "Stefano hat sich gut gefühlt", berichtet Mester. Doch fünf Runden vor Schluss riss Palus Schaltzug. Danach konnte er nur noch im schwersten Gang fahren, was vor allem auf der ansteigenden Zielgerade ein großes Problem darstellte. Immerhin wurde er noch Neunter. zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 18.04.2010: Feld erzwingt Massensprint LVM-Radrennen: 9. Rund um Steinfurt Feld erzwingt Massensprint Von Michael Mathia am 18.04.2010 22:45 Uhr BURGSTEINFURT Lange sah es so aus, als könne Julian Woltering vom Team Rolinck bei dem Heimrennen des RSV Friedenau um den Sieg mitfahren. Auch in der letzten der insgesamt zwölf Runden beim 9. LVM-Radrennen "Rund um Steinfurt" befand er sich noch aussichtsreich in der Spitzengruppe. Die lag auf der letzten Umrundung zwischenzeitlich sogar mit bis zu 33 Sekunden vor dem Hauptfeld. Feld greift spät an Doch diesen Vorsprung konnte die Spitzengruppe am Ende nicht in den Zielbereich retten. Rund zweieinhalb Kilometer vor dem Ende stellte das Hauptfeld, angeführt vom Team swb, die Ausreißer, deren Besetzung sich im Rennverlauf Runde um Runde immer wieder leicht veränderte. Vielleicht gelang es den Führenden deshalb auch nicht, sich deutlicher abzusetzen. Andererseits blieb es dadurch spannend bis zum Schluss. Am Berg gestellt Auf dem Weg zum Anstieg an der Hollicher Mühle fiel die Entscheidung, als das Hauptfeld das Tempo verschärfte und die Lücke kurz hinter dem Berg zugefahren hatte. Der Weg für einen Massensprint bei der Zielankunft war damit geebnet. So war es auch nicht verwunderlich, dass am Ende nicht Woltering, sondern Sprinter Janik Buchmöller auf Rang 19 als Bester des Team Rolinck über die Linie rauschte. Es wurde also wieder nichts mit einem Rolinck-Sieg beim Heimrennen. Buchmöller ist Rolincks Bester "Schade, dass es nicht einmal für die Top Ten gereicht hat", sagte Buchmöller nach der Zieleinfahrt. Enttäuscht war er aber nicht. "Mit knapp 112 Kilometern war es eines der längsten Rennen, die ich je gefahren bin. Im Zielsprint musste ich nochmal auf die Zähne beißen, denn ich hatte schon einen leichten Krampf im Oberschenkel", erklärte der Rolinck-Fahrer lächelnd. Fast abgeschrieben Wie der spätere Sieger Mario Reinel (swb) bekundete, "war der Angriff am Berg die letzte Chance, die Spitzengruppe abzufangen. Wir hatten das Rennen fast schon abgeschrieben, umso schöner, dass es noch geklappt hat", freute sich Reinel, der seinen früheren swb-Teamkollegen Frieder Uflacker (Tuspo Göttingen) und den Niederländer Pim van den Berg (Hoogeveen) auf die Plätze verwies. Letzterer stand aber 2006 schon mal ganz oben auf dem Siegertreppchen und konnte mit Platz drei gut leben. "Ich habe heute ehrlich gesagt nicht einmal damit gerechnet, dass es fürs Podest reicht", zeigte sich van den Berg sichtlich überrascht. zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung zur Galerie springen 12.04.2010: Der erste Sieg ist geschafft STEINFURT Den ersten Saisonsieg verkündet das Team Rolinck. Danach sah es zu Beginn des Wochenendes allerdings überhaupt nicht aus; der Samstag war geprägt von Pleiten, Pech und Platten. In Bad Bevensen stand das als "Hölle des Nordens" berüchtigte Rennen an. Es führt zu großen Teilen über nicht asphaltierte Wege und Kopfsteinpflaster. Beides ist Gift für die Reifen, und prompt mussten die drei Rolinck-Mannen Phillip Kortner, Frederik Volmerg und Joscha Blum mit Plattfüßen die Segel streichen. "Das ist halt Pech, aber ärgerlich", so Teamsprecher Daniel Mester. Kein C-Fahrer mehr im Team Der Sonntag lief umso besser. In Osnabrück startete Kortner in der C-Klasse (25 Runden, 77,5 Kilometer). Nach einem Drittel des Rennens gehörte er zu einer 16-Mann-Führungsgruppe. Drei Runden vor Schluss griff Kortner an und fuhr den Sieg nach Hause. Damit verbunden ist sein Aufstieg in die B-Klasse, womit Rolinck zu diesem frühen Saison-Zeitpunkt bereits keinen C-Fahrer mehr hat. "Er ist ein junges Talent und hat gezeigt, was er kann", lobt Mester. Dass Team Rolinck rechtzeitig zum Hausrennen "Rund um Steinfurter" (nächsten Sonntag) in Fahrt kommt, bewiesen auch andere. Ebenfalls in Osnabrück holte Guido Helmer in der Seniorenklasse einen Podiumsplatz. Ganz vorne hatten sich zwei Kontrahenten davon gestohlen und Platz eins unter sich ausgemacht. Helmer setzte sich kurz vorm Ziel aus der Verfolgergruppe ab und sicherte sich den dritten Rang. Hirn ausgeschaltet Beim A/B-Rennen in Uedem stellte Janik Buchmüller sein Sprinterpotenzial unter Beweis. Der hohe Tempo-Schnitt (46 km/h) machte Ausreißversuche fast unmöglich. So lief es nach 35 Runden (80 Kilometern) auf einen Massenspurt hinaus. Um hier voll reinzuhalten, braucht es Wagemut. Den hat Buchmüller. "Wenn ich die Glocke zur letzten Runde höre, dann schalte ich mein Hirn ab", erklärt er. Mit Unterstützung von Volmerg und Stefano Palu holte Buchmüller den sechsten Platz. ---------------------------- Ausblick auf "Rund um Steinfurt" „Die Form ist da“, freut sich Team Rolincks Sprecher Daniel Mester mit Blick aufs nächste Wochenende. Am Sonntag, 18. April, will die Steinfurter Rad-Mannschaft beim Heimrennen „Rund um Steinfurt“ (Start-Ziel-Bereich vor der Rolinck-Brauerei) glänzen. Den Wettbewerbsreigen eröffnen um 9 Uhr die Senioren. Das Hauptrennen beginnt um 14.30 Uhr. Um 12.30 Uhr steht das Jedermann-Rennen wieder allen offen. Eine Anmeldung ist im Internet möglich. zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 29.03.2010: Gnoth gut draufSTEINFURT Gegen so viel dänische Übermacht waren die deutschen Fahrer machtlos. Darunter auch die drei Rolinck-Mannen, die am Wochenende in Schleswig-Holstein unweit der dänischen Grenze bei zwei Rennen antraten. zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung 22.03.2010: Team Rolinck stürzt in die Saison STEINFURT So hatte sich Team Rolinck den Start in die Radsaison nicht vorgestellt. Beim A/B-Rennen am Samstag in Papenburg wurde ihnen ein Massensturz zum Verhängnis.
zum Artikel Quelle: Münstersche Zeitung |
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26.07.2010: Jannick Gnoth steigt auf
26.07.2010: Jannick Gnoth als A-Fahrer im Rennen